TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) – Asiens wichtigste Aktienmärkte haben zu Beginn einer ereignisreichen Woche nachgegeben. Die Anleger hätten sich vor der anstehenden US-Zinsentscheidung, der Wiederaufnahme der Handelsgespräche zwischen den USA und China, weiteren Geschäftszahlen großer Unternehmen sowie einigen wichtigen Konjunkturdaten bedeckt gehalten, hieß es aus dem Handel.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss mit einem Kursrückgang von 0,19 Prozent bei 21 616,80 Punkten. Der CSI 300 , der die 300 größten börsennotierten Unternehmen vom chinesischen Festland beinhaltet, verlor zuletzt 0,21 Prozent auf 3850,46 Zähler.

An der Hongkonger Börse fiel der Hang-Seng-Index zuletzt um 1,48 Prozent auf 27 976,31 Punkte. Vor allem Immobilien- und Transportwerte mussten dabei Federn lassen. Börsianer verwiesen auf die seit Wochen anhaltenden politischen Unruhen und Protestmärsche mit Hunderttausenden Teilnehmern. Am Wochenende kam es erneut zu Ausschreitungen mit vielen Verletzten und Festnahmen. Unterdessen kündigte China eine Pressekonferenz zur gespannten Lage in seiner Sonderverwaltungszone an./edh/mis