TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) – An den Börsen Asiens ist der Ausverkauf am Donnerstag weitergegangen. Überall waren die Vorzeichen tiefrot. Händler verwiesen auf zunehmende Sorgen über die Gewinnentwicklung der asiatischen Unternehmen sowie vor einer allgemein sich abschwächenden weltweiten Wirtschaft.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss mit minus 3,72 Prozent auf 21 268,73 Zählern und damit auf dem tiefsten Stand seit Ende März. Konträr zur schwer angeschlagenen Marktstimmung ragten die Aktien von Panasonic als größter Gewinner mit plus 0,5 Prozent positiv heraus. Sie profitierten von überraschend starken Zahlen des US-Elektroautoherstellers Tesla. Dieser hatte seinen ersten Quartalsgewinn seit zwei Jahren gemeldet. Die Japaner sind der "Batterie-Partner" von Tesla.

Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an den Börsen des chinesischen Festlands verlor zuletzt 0,43 Prozent auf 3174,55 Punkte.

In Hongkong gab der Hang-Seng-Index den dritten Tag in Folge nach und büßte zuletzt 1,78 Prozent auf 24 799,99 Zähler ein. Zu den großen Verlierern zählten dort unter anderem die Papiere der Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific mit minus 4,7 Prozent. Ein Datenleck belastete, von dem den Angaben zufolge mehr als 9 Millionen Passagiere betroffen sind./ck/jha/