TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) – Die Börsen in Fernost haben ihren Aufwärtstrend zum Wochenbeginn überwiegend fortgesetzt. Schub gaben unter anderem positive Vorgaben von den US-Märkten, die trotz desaströser Arbeitsmarktdaten zum Ende der vergangenen Woche zugelegt haben. Zudem lockern derzeit viele Länder ihre Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Der japanische Nikkei-225 beendete den Handel mit Plus 1 Prozent bei 20 390,66 Punkten. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen blieb dagegen zuletzt mit Minus 0,06 Prozent relativ unbewegt. Der Hang Seng in Hongkong gewann 1,66 Prozent dazu.

Die chinesische Notenbank hatte sich in ihrem vierteljährlichen Bericht für eine noch schlagkräftigere Geldpolitik ausgesprochen, um den Auswirkungen der Pandemie zu begegnen. Frühere Aussagen, denen zufolge eine übermäßige Geldschwemme in der Wirtschaft vermieden werden soll, wurden diesmal nicht wiederholt./kro/jha/