TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) – Die asiatischen Anleger haben sich von der neuerlichen Drohung Donald Trumps im Handelsstreit kaum aus der Ruhe bringen lassen. Zwar gab es am Freitag quer durch die Region Verluste, jedoch hielten diese sich in engen Grenzen.

So büßte Japans Leitindex Nikkei 225 bis zum Handelsschluss moderate 0,36 Prozent auf 21 567,52 Punkte ein. Hongkongs Hang Seng gewann im späten Handel sogar 0,88 Prozent auf 29 778,13 Punkte – allerdings holten die Anleger damit lediglich die Kursgewinne der anderen asiatischen Börsen vom Vortag nach, als in Hongkong wegen eines Feiertags nicht gehandelt worden war. In Festland-China blieben die Börsen auch am Freitag noch geschlossen.

US-Präsident Donald Trump hatte in der Nacht im Handelskrieg mit China zusätzliche Strafzölle in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar angedroht. Das Handelsministerium in Peking reagierte mit der Ankündigung, man werde "um jeden Preis" gegen den Protektionismus der USA ankämpfen./fba/das