TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) – Die Aktienmärkte in Asien haben sich zu Wochenbeginn ohne klare Richtung gezeigt. Während in Japan der Nikkei am Montag unter Druck stand, konnten die Börse in Festland-China und Hongkong zumeist zulegen.

Die US-Steuerreform, die den Senat am Freitag passierte, geriet für die Anleger in Japan in den Hintergrund. Im Fokus standen die Ermittlungen gegen den Ex-Sicherheitsberater von Präsident Donald Trump. Der hatte am Wochenende seine Schuld eingestanden, Kontakte nach Russland aufgenommen zu haben.

Der Nikkei 225 verlor am Montag 0,49 Prozent und beendete den Handel bei 22 707,16 Punkten. Anleger seien tief verunsichert über die weiteren Entwicklungen in der Russland-Affäre des US-Präsidenten. So zögen sich Investoren erst einmal zurück. Zudem nahmen Anleger Gewinne mit, bewertete ein Marktbeobachter den heutigen Handel. Bei den Einzelwerten zählten Elektrowerte zu den Verlierern. Das Elektronik- und Maschinenbauunternehmen Fanuc stand zum Schluss knapp zwei Prozent im Minus.

In China dagegen sind die Börsen überwiegend positiv in die Woche gestartet. Der CSI 300 , der die 300 wichtigsten Werte aus Festland-China umfasst, stand zum Handelsende 0,52 Prozent im Plus bei 4018,86 Punkten.

Der Hang Seng in Hongkong konnte sich nach einer schwachen letzten Woche wieder erholen. Er stand kurz vor Handelsende ein gutes halbes Prozent im Plus.

Der australische Leitindex ASX 200 startete die Woche mit einem einem leichten Minus; der Kospi in Südkorea konnte zulegen./oca/das