Erklärung von Volatilität - Das versteht man unter Volatilität.

Definition: Volatilität

Mit Volatilität wird der Schwankungsbereich während eines bestimmten Zeitraums, von Wertpapierkursen, von Rohstoffpreisen, von Zinssätzen oder auch von Investmentfonds-Anteilen gemessen.



Es handelt sich bei Volatilität um eine mathematische Größe (hier: Standardabweichung) für das Maß des Risikos einer Kapitalanlage, also auch eines Investmentfonds. Z. B. wird ein Durchschnittswert für die Entwicklung des Fonds in einem Monat gebildet. Als Standard werden die Schwankungen dieses Werts gemessen, die beschreiben wie weit sich der Fonds in einem Monat von diesem Durchschnittswert entfernt hat.

Die errechnete Schwankungsbreite um den Mittelwert ist die Volatilität. Je größer diese Schwankungsbreite ist, desto volatiler und damit risikoreicher ist ein Fonds. Volatilität stellt somit eine der Kennziffern für die Risikoeinschätzung eines Investmentfonds dar.

Pauschal gesagt: Anleger, die einen besonders volatilitätsarmen Fonds suchen, werden auf Geldmarktfonds oder offene Immobilienfonds zurückgreifen müssen, diese verfügen über nahezu keine Volatilität, weisen somit ein sehr geringes Risiko auf - bei vergleichsweise geringem Wertzuwachs.

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