Private und unabhängige Vermögensverwalter anhand der Checkliste im Vergleich finden.
Checkliste: Vermögensverwalter
Vergleich für Vermögensverwalter anhand Checkliste
Geld ist Vertrauenssache. Das gilt insbesondere, wenn es darum geht einen Vermögensverwalter zu finden, dem man sein Vermögen anvertraut. Doch wonach soll man die Vermögensverwalter vergleichen? Einzig und allein, ob sie privat und unabhängig sind? Mit der nachfolgenden Checkliste können Sie einen Vermögensverwalter-Vergleich machen und die Vermögensverwaltung ausfindig machen, die Ihr Vertrauen erhalten soll.
Hier nun die 10 Punkte, die einen guten Vermögensverwalter auszeichnen:
1. Unabhängigkeit des Vermögensverwalters
Viele Vermögensverwalter gehören teils bis mehrheitlich einer Bank oder einem Produktanbieter. Hier kann man keine objektive und unabhängige Vermögensverwaltung erwarten. Achten Sie deshalb darauf einen unabhängigen Vermögensverwalter zu finden: Unabhängig in Punkto „Wem gehört das Vermögensverwaltungsunternehmen?“ oder „Ist der Vermögensverwalter an bestimmte Produktarten / -anbieter gebunden?“.
2. Anlageklassen in die der Vermögensverwalter investieren kann
Manche Vermögensverwalter bieten nur ein auf bestimmte Anlageklassen beschränktes Portfoliomanagement an, das z. B. eine Investition in ETFs, Derivaten und ausländische Aktien nicht vorsieht. Folglich stehen dem Vermögensverwalter auch nicht alle Möglichkeiten offen, die aufgrund von Marktgegebenheiten bei der Anlageauswahl berücksichtigt werden sollten. Dies birgt ein zusätzliches Risiko für Sie, insbesondere wenn sich streng an einen Vergleichsindex gehalten wird.
3. Nachvollziehbarkeit der Strategie des Vermögensverwalters
Lassen Sie sich die Anlagestrategie des Vermögensverwalters ausführlich erklären: Ist sie für Sie schlüssig? Können Sie sie nachvollziehen? Würden Sie auch so investieren? Bedenken Sie immer: Wenn Sie nicht verstehen wie der Vermögensverwalter Ihr Geld anlegt, können Sie auch nicht beurteilen, ob er es gut oder schlecht macht und welche Risiken Sie dabei eingehen.
4. Zeitgemäße Anlagestrategie und Absicherungsinstrumente
Lange Zeit dienten Aktien innerhalb der Vermögensverwaltung zum Kapitalaufbau und Anleihen für die Kapitalabsicherung. In Zeiten hoher Staatsverschuldungen, niedrigen Zinsen und hohen Ausfallrisiken von Staatsanleihen selbst aus Euroländern sollte der Vermögensverwalter moderne Absicherungsinstrumente kennen und auch gekonnt einsetzen. Sollte der Vermögensverwalter Anleihen und Immobilienfonds zur Risikoreduzierung einsetzen, sollten bei Ihnen die Alarmglocken angehen.
5. Transparente Kommunikation der Anlageentscheidungen und Ergebnisse
Ein vorbildlicher Vermögensverwalter gibt Ihnen die Möglichkeit einen genauen Einblick zu erhalten in welche einzelnen Wertpapiere Ihr Vermögen aktuell investiert ist. Als vorbildlich hinsichtlich Kommunikation gilt er, wenn er seine Kunden unaufgefordert regelmäßig über die Entwicklung ihres Vermögens informiert und zum Beispiel mit regelmäßigen Sprechstunden auch kritischen Fragen Rede und Antwort steht. Inwieweit erhalten Sie unaufgefordert auch Kenntnis davon, wenn es einmal nicht so gut laufen sollte und Ihr Vermögen einen Verlust erlitten hat? Auch dem besten Vermögensverwalter kann es passieren, dass „der Markt temporär gegen ihn läuft“. Gibt es feste Grenzen bei deren Unterschreitung Sie in Kenntnis gesetzt werden?
6. Transparente und faire Gebührenstruktur
Wenn die Ergebnisse stimmen, ist es weniger wichtig, ob ein Vermögensverwalter hohe oder niedrige Gebühren erhebt. Viel wichtiger ist es, ob die Gebührenstruktur transparent und fair ist: Oftmals erhält der Vermögensverwalter eine zusätzliche erfolgsabhängige Vergütung. Diese sollte nur bezahlt werden, wenn neue Höchststände erreicht werden. Im Fachjargon spricht man von einer Performance-Fee mit High-Watermark.
7. Erstattung von Fremdprovisionen durch den Vermögensverwalter
In der Regel erhält der Vermögensverwalter von Fondsgesellschaften eine fortlaufende Bestandsprovision und teils eine Abschlussprovision. Da er bereits über die mit Ihnen vereinbarte Vermögensverwaltungsgebühr und Performancefee vergütet wird, sollte er zusagen, dass sämtliche sonstige Provisionen, die ihm zufließen, Ihrem Vermögen gutschreibt. Ansonsten erhält er eine unberechtigte doppelte Vergütung und trifft seine Anlageentscheidungen gegebenenfalls provisionsgesteuert und nicht kundenorientiert.
8. Höhe der Mindestanlage der Vermögensverwaltung
Viele Vermögensverwalter mit langer Tradition haben teils hohe Mindestanlagebeträge für ihre Vermögensverwaltung. Es kann ein Nachteil sein, wenn Sie diese Schwelle gerade so überschreiten: Es soll vorgekommen sein, dass man als Kunde zweiter Klasse behandelt wird. Im Idealfall erhält jeder Kunde denselben guten Service – unabhängig von seinem investierten Vermögen.
9. Sichere Vermögensverwaltung
Prüfen Sie unbedingt, ob folgende Sicherungsmechanismen erfüllt sind: Der Vermögensverwalter besitzt eine Genehmigung nach § 1 Absatz 1a Satz 2 Nr. 3 KWG zur Finanzportfolioverwaltung von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und unterliegt so ihrer Aufsicht. Sie sind Konto- und Depotinhaber bei der Bank bei der der Vermögensverwalter agiert. Es ist nicht möglich, dass der Vermögensverwalter „Ihr Konto leer räumt“. Die kontoführende Bank und der Vermögensverwalter unterliegen einer deutschen Einlagerungsicherungsinstitution, die Kontoguthaben erstattet, wenn die Bank insolvent werden sollte.
10. Erfahrung des Vermögensverwalters
Ein Rennauto ist nur so gut wie sein Fahrer – und eine Vermögensverwaltung folglich nur so gut wie derjenige, der die Anlageentscheidungen steuert. Wenn die vorherigen neun Punkte erfüllt sind, sollten Sie in Erfahrung bringen, ob der Vermögensverwalter ausreichend Erfahrung und Kompetenz hat, um das Vermögen seiner Kunden zu mehren.
Fazit: Vergleich von Vermögensverwaltern lohnt sich
Einen sehr guten Vermögensverwalter zu finden ist keine so leichte Aufgabe. Brechen Sie nichts über das Knie und lassen Sie sich Zeit. Führen Sie sich vor Augen wie lange Sie benötigt haben, um das anzulegende Vermögen zu verdienen und anzusparen. Es lohnt sich immer einen künftigen "Vermögensvermehrer" nach einem Vergleich mit anderen Vermögensverwaltern sorgsam auszuwählen.
Vermögensverwaltung, die alle 10 Punkte erfüllt
Mit den von der VSP AG angebotenen VSP Sachwertportfolio bieten wir Ihnen eine Vermögensverwaltung an, die allen 10 Checklisten-Kriterien entspricht. Es lohnt sich daher dieses Angebot genauer zu betrachten.
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